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Brennholz

 

brennholzscheite_1_kBrennholz ist unser ältester Brennstoff und wird schon seit ca. 400.000 Jahren genutzt. Bis hin in die Anfänge des 20. Jahrhunderts, galt Holz als der Brennstoff Nr. 1. Mit der fortschreitenden Industrialisierung hielten dann aber andere Brennstoffe, wie Kohle und Erdöl Einzug und sorgten damit für höhere Energieausbeute, aber auch für grosse Umweltverschmutzung. Gerade das Thema Umweltschutz und das rapide knapper werden dieser Rohstoffe, liessen die Menschen des 21. Jahrhunderts wieder zum Brennholz zurückfinden und auch hier führte des Menschens grosser Erfindungsdrang, zu vielen Abwandlungen des einfachen Brennholzes, wie Holzbriketts oder Pellets.

Doch wie funktioniert eigentlich das Heizen mit Brennholz? Weiss das heutzutage überhaupt noch jemand?

Sicherlich ist in ländlichen Gegenden der Umgang mit Brennholz noch weiter verbreitet. Dort wird sich brennholzscheite_2_kniemand fragen, wo man Brennholz herbekommt, wie man Brennholz macht und wie man damit heizt. Gerade hier gehört das Heizen mit Holz noch zum "Tagesgeschäft" - haben viele Landwirte oder Bewohner kleinere Dörfer doch sogar noch eigene Wälder, in denen stets Brennholz anfällt.

Aber was tun die Menschen in den Städten? Wie können auch Städtler die vielen Vorteile nutzen, die sich aus der Verwendung von Brennholz ergeben? An erster Stelle steht hier sicherlich die Brennstelle. In großen Städten mit vielen Altbauten, finden sich sehr oft noch Öfen und Kamine in den Wohnungen. Dort gab es auch immer entsprechende Lagerstellen für Holz oder Kohlen in den Kellern. Menschen die in solchen Wohnungen leben haben natürlich Glück und können quasi sofort mit den umweltfreundlichen und günstigen Heizen beginnen. Brennholz gibt es ja mittlerweile an vielen Ecken auch in den Städten und selbstverständlich ist auch der Kauf und Versand übers Internet heute Gang und Gäbe. Hier kann bereits abgelagertes, trockenes Holz zu günstigen Preisen direkt vor die Tür geliefert werden. Dies wird dann entsprechend eingelagert und sorgt dann in den kalten Monaten des Jahres für kuschelige Wärme.

brennholzscheite_3_kDie Bewohner kleinerer Städte und Gemeinden, wohnen nicht selten in Einfamilienhäusern mit entsprechenden Grundstücken und somit meist viel Platz. Diese Häuser wurden oftmals auch mit Kaminen oder Kachelöfen ausgestattet und haben somit die Möglichkeit Brennholz zu verfeuern. Diese Menschen lassen sich oft Rundholz aus den anliegenden Wäldern liefern, um es dann selbst zu Brennholz zu verarbeiten. Dies ist übrigens die günstigste Variante um an gutes Holz heranzukommen (Wenn man seine eigene Arbeitszeit nicht berechnet).

Rundholz wird meist in Meterstücken geliefert und wird zuerst einmal gespalten. Die gespaltenen Meterstücke werden dann je nach Brennstelle in ca. 30 cm lange Stücke abgelängt. Aus diesen Scheiten werden anschliessend die überall bekannten Holzstapel aufgebaut, die bei guter Belüftung dafür sorgen, dass unser Brennholz spätestens nach 2 Jahren eine Restfeuchte von unter 20 % aufweist. Dies ist nämlich die Voraussetzung für effizienten Abbrand und Schonung von Ofen, Kamin und Schornstein.

 

 

Weiterführende Informationen zu Brennholz

Eine sehr wichtige Rolle - wenn nicht sogar die Wichtigste - spielen natürlich solche Dinge wie Heizwert, Restfeuchtigkeit und Abbrandverhalten. Hierzu gibt es mittlerweile enorm viele Erfahrungwerte, von denen wir hier einige für Sie aufbereitet haben. (Als Quelle der folgenden Daten und Fakten diente uns Wikipedia, da hier die zuverlässigsten Informationen zusammengetragen sind)

1. Der Heizwert

Holz ist ja bekanntlich ein Naturprodukt  und so ist es mehr als natürlich, dass diverse wichtige Werte auch mal schwanken können. So auch der Heizwert. Dieser wird in der Regel pro Masse, also z.B. in kWh/kg (Kilowattstunden pro Kilogramm) angegeben. So ergibt sich der Heizwert von feuchtem Holz aus dem Heizwert der enthaltenen Trockenmasse, abzüglich der Energie, die zum Verdampfen des Wasseranteils benötigt wird. Man beziffert diese Energie mit 0,63 Kilowattstunden je Kg Wasser.

Ein absolut trockenes Laubholz wie Buche oder Eiche, hätte einen Heizwert von ca. 5 kWh/kg (bei Nadelholz liegt der Heizwert wegen des Harzanteils um ca. o,2 kWh/kg höher). Geht man nun von einem Wassergehalt von 20% aus, kann man den Heizwert anhand folgender Rechnung genau bestimmen:

 

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Kurzum ist hier genau zu erkennen, dass ein erheblicher Anteil des Heizwertes durch das Verdampfen des Wassers im Holz durch den Schornstein verschwindet. Einen klaren Vorteil zu diesem Missstand bitet im Übrigen die Verwendung von Holzbriketts und Pellets, die Aufgrund ihrer sehr geringen Restfeuchtigkeit (ca. 5%) einen wesentlich höheren Heizwert bieten.

 

Ständig gute und aktuelle Neuigkeiten zum Thema Brennholz finden Sie auch im Brennholz-Blog