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Erprobung von Heupellets
Am gestrigen Freitag startete das Projekt “Praktische Erprobung von naturschutzkonformen Grünlandmanagementsystemen” am Institut für Agrarökologie und Biodiversität in Mannheim. Ja, das hört sich jetzt ganz gewaltig an – was es letztlich sogar ist – auch wenn es lediglich um die Erprobung des Einsatzes von Heupellets geht.
An drei Standorten in Deutschland soll in den kommenden Monaten erprobt werden, ob sich Heupellets zum verheizen eigenen. Das ganze beruht auf dem Zielkonflikt, dass zum einen das Heu aus den nicht intensiv genutzen Grünflachen – z.B. im Kreis Reutlingen (Alb) immer weniger Abnehmer findet, man aber die Wiesen nicht “aufgeben” kann, da sie für den Erhalt der Artenvielfalt immens wichtig sind. Stichwort: Bienchen und Blümchen … den Rest kennt man ja.
Was also tun mit dem Haufen Heu?
Die Idee ist nun die Erzeugung von gepressten Heupellets für die energetische Verwertung – sprich zum Heizen. Bei Heu-Preisen von 6 – 15 Euro pro Dezitonne (na das muss ja ein riesiger Haufen sein), sollte es möglich sein eine Tonne Heupellets für ca. 200 Euro herzustellen. Ob sich das ganze in Sachen Preis Leistung, also in der Energieausbeute letztlich rechnet, werden die Versuche sicher ans Tageslicht bringen.
Wir von ÖkoBrix sind jedenfalls froh, das man sich allerorts in Deutschland Gedanken um eine bessere Umwelt und die ökologische Nutzung der heimischen Ressourcen macht. Und sollten Heupellets tatsächlich einmal lukrativ für Verbraucher und Anbieter werden, sind wir garantiert dabei.
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