USA auf Pellets Trip

Nicht erst seit der verheerenden Öl-Katastrophe im Golf von Mexico, wächst bei den US Amerikanern das Bestreben nach umweltfreundlicherer Energiegewinnung. Um die strengen Bestimmungen des Kyoto Protokolls – in Sachen CO2 Ausstoss – auch nur annähernd einhalten zu können, müssen besondere Wege gegangen werden.

Und so hat man auch in den USA bemerkt, dass das Heizen mit Holzpellets fortschrittlich und umweltfreundlich ist. Das Resultat daraus ist, dass nun sogar Europäische Unternehmen wie RWE sich mit Pelletsproduktionen in die USA verlagern.

Aktuell ist bekannt geworden, das die RWE Tochter Innogy kurz vor der Fertigstellung eines riesigen Pellet Werkes im Bundesstaat Georgia ist. Das Werk soll ein Jahres-Produktions-Volumen von 750.000 Tonnen Pellets haben, wofür pro Jahr mindestens 1,5 Mio Tonnen Frischholz von Nöten sind.

Nun ergibt sich in Georgia der glückliche Umstand, das klimatische Bedingungen dafür sorgen, dass Georgias riesige Waldbestände wesentlich schneller wachsen als anderswo. Hinzu kommen wirtschaftliche Faktoren und dadurch bedingte Probleme in der Papierindustrie, die dazu führen, dass wesentlich mehr Holz vorhanden ist, als eigentlich gebraucht wird.

Kommen unsere Pellets also demnächst über den großen Teich zu uns?

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