Archiv für April 2008

Richtige Brennholzlagerung

Der Wassergehalt beeinflusst maßgeblich den Heizwert von Holz. Während waldfrisches Holz bei einem Wassergehalt von 50-60% einen Heizwert von 2,0 kWh/kg aufweist, ist dieser bei Holz mit Wassergehalt von 20-16%, das 1 Jahr gelagert wurde, mit 4,0 kWh/kg doppelt so hoch.

Holzlagerung zuhause ist oftmals sehr schwer, deshalb folgen nun ein paar Tipps.

Das 1 x 1 des richtigen Brennholzlagerns

  1. Lagern Sie das Holz nicht zu lange. Tatsächlich wird der Heizwert bei Überlagerung schlechter – nicht besser. Die Lagerzeit sollte 5 Jahre nicht übersteigen. Auch bei sachgemäßer Lagerung verringert sich der Brennwert um ca. 3% pro Jahr durch natürliche Abbauprozesse.
  2. Brennholz sollte immer an einer Stelle mit viel Luftzirkulation gelagert werden. Also am besten im Freien, unter Dachüberständen oder im Carport.
  3. Auf jeden Fall sollte das Holz vor Regenwasser geschützt sein, stapeln Sie das Holz aber so, dass es möglichst nicht an einer Wand anliegt.

Haben Sie auch noch Tipps zur perfekten Lagerung des Brennholzes? Ich würde mich sehr über Ihren Kommentar freuen!

Viele Grüße

Michael Kendzia

Heizkosten 2007/2008

Heute erreichte mich die eMail einer Kundin. Darin stand Folgendes:

Sehr geehrter Herr Kendzia, zu Beginn der letzten Heizsaison, im Herbst 2007, entschieden wir uns dazu unseren vorhandenen Specksteinofen endlich mal zu benutzen. Wir wohnen in einer 3 Zimmer Dachgeschosswohnung mit Hausheizung und eben diesem Ofen. Leider haben wir keinerlei Möglichkeiten Brennholz selbst zu machen, geschweigedenn zu lagern, sodass der Ofen bisher immer ungenutzt “in der Ecke stand”.

So machte ich mich damals auf, im Internet nach Möglichkeiten zu suchen, den Ofen doch mal in Gange zu bringen. Und dabei stiess ich auf Ihre Internetseite www.oekobrix.de . HOLZBRIKETTS – das war DIE Lösung! Wir entschieden uns dazu eine Palette Ihrer Holzbriketts zu bestellen, machten den einen Quadratmeter Platz in unserem trockenen Keller und warteten auf den ersten kalten Tag – der dann auch bald kam.

Ab diesem Tag versuchten wir so oft wie möglich unseren schönen Ofen zu benutzen und drehten die Heizkörper nur noch halb so oft und selten ganz auf. Wir hatten es den ganzen Winter über sehr schön warm mit dieser Kombination.

Gestern flatterte dann die Jahres-Heizkostenabrechnung ins Haus, die wir sehr gespannt öffneten. Überall konnte man lesen, dass sich die Energiekosten und auch sonstige Nebenkosten wiedermal drastisch erhöhen und wir rechneten mit einer hohen Nachzahlung. Und dann die Überraschung! 20 Euro Nachzahlung!!??!

Sofort rechneten wir die Abrechnung durch und bemerkten allerlei Erhöhungen bei Müllabfuhr, Versicherungen und Hausgemeinschaftskosten. Auch beim Warmwasser waren wir erneut höher als im letzten Jahr. Doch dann das letztlich sehr Erfreuliche. Die Heizkosten waren tatsächlich um 240 Euro weniger als im letzten Jahr!

Das fanden wir doch sehr erstaunlich, dass man mit einer Palette Holzbriketts für 179,- Euro (das war der Preis den wir im letzten Jahr bei Ihnen bezahlt haben) tatsächlich 61,- Euro Heizkosten sparen kann. Spitzenmässig, oder?

Wir haben uns nun entschieden, die nächste Heizperiode komplett auf Holzbriketts von Ihnen umzusteigen. Wir denken dass wir mit 3 Paletten auskommen sollten und machen uns schon Gedanken darüber, wie wir in unserem Keller Platz dafür schaffen können. Wenn unsere Rechnung dann im nächsten Jahr aufginge, hätten wir doch über 180 Euro gespart – und das bei steigenden Energiepreisen. Wir sind total begeistert.

Mit freundlichen Grüßen

Sigrid Eberle

Ich habe mich über diese Mail sehr gefreut. Die beschriebene Tatsache macht einem doch bewusst, auf dem richtigen Wege zu sein wenn man Naturbrennstoffe anbietet.

Ich wünsche einen schönen Tag

Ihr Michael Kendzia

movegreen.de

Heute bin ich auf den movegreen.de Business Club gestossen. Das ist echt ne tolle Sache muss ich sagen. Hier tummeln sich Geschäftsleute und Interessierte im Bereich “Erneuerbare Energien” und alles was zum Thema “nachwachsende Rohstoffe” passt.

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Mehr Geld vom Staat für Pelletheizungen

Seit dem 01.01.2008 bezuschusst der Staat den Kauf eines Pelletheizkessels mit 2.000 Euro. Der Deutsche Energie-Pellet- Verband e.V. (DEPV) informierte darüber, dass für Pelletkessel, die zusätzlich mit einem neuen Pufferspeicher ausgestattet sind, was bei den meisten Anlagen der Fall ist, sogar 2.500 Euro Mindestzuschuss gewährt werden. Für die Kombination einer Pelletheizung mit einer Solarkollektoranlage, wie es häufig beantragt wird, gibt es ab dem 1. Januar 2008 zusätzlich einen Bonus in Höhe von 750 Euro.Auch für Pellet-Einzelraumfeuerstätten mit Wassertasche wird es weiterhin einen Zuschuss geben. Der DEPV kritisiert jedoch, dass die Förderung hierbei von derzeit 1.500 Euro auf 1.000 Euro reduziert wurde. Positiv zu bewerten sei aber die Förderung von luftgeführten Pellet-Einzelraumöfen ab 8 KW (1.000 Euro), die kurzfristig noch als förderfähig eingestuft wurden. Unter www.depv.de finden sich hierzu weitere Informationen. Auch die für die Förderung relevante Absenkung der Nennwärmeleistung auf 5 KW bewertet der DEPV positiv und als Reaktion auf den vorgetragenen Sachverhalt, dass moderne Niedrigenergiehäuser heute schon mit Einzelraumfeuerstätten dieser Leistungsklasse beheizt werden können.

Weitere Informationen:
http://www.bafa.de/
http://www.infoholz.de/